Was ist Motoröl und wie oft sollte es gewechselt werden?

motoröl

Motoröl ist in Fahrzeugen ein wichtiger Schmierstoff, damit im Auto die Kolbenringe, Zylinder und Ventile ohne Probleme miteinander harmonieren. Hierbei hat das Öl als Kernaufgabe das Schmieren der Baukomponenten, um so die Reibung zu minimieren. Außerdem ist dieses Öl für die Kühlung von Teilen notwendig, welche wärmebeanspruchend sind. Daher ist eine regelmäßige Überprüfung des Öls wichtig, um es dann bei Bedarf wechseln zu können. Der Ölwechsel findet laut Faustregel alle 15.000 bis 30.000 Kilometer statt. Wenn es sich um ein hochwertiges Motoröl handelt, reicht der Wechsel auch erst bei 50.000 Kilometer. Laut den Angaben des ADAC sollte der Ölstand alle 1.000 Kilometer gemessen werden und bei Bedarf aufgefüllt werden.

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Wie man das Öl für den Motor selbst wechseln kann

Da ein gutes Öl eine kostspielige Angelegenheit ist, können Autofahrer Geld sparen, indem Sie das Öl selbst wechseln. Dazu ist es wichtig, dass das Auto ein paar Kilometer gefahren wird, da das Altöl warm und gut durchmischt wird, damit im Motor keine Abriebsrückstände verbleiben. Ein längst aufgeschnittener Kunststoffkanister eignet sich dabei als Auffangbehälter. Der Ölwechsel wird wie folgt durchgeführt:

1. Der Kunststoffkanister sollte möglichst mittig unter die Schraube der Ölwanne geschoben werden

2. Die Ölablassschraube lösen und das Öl in den vorgesehenen Behälter gießen. Wenn das Öl herausgelaufen ist, wird die Schraube wieder reingedreht

3. Nun sollte ein Filterwechsel vorgenommen werden. Der Schmutz aus dem Öl wird vom Filter gefiltert und zusätzlich wird der Verschleiß an jeder Baukomponente des Motors minimiert.

Was passiert, wenn der Ölwechsel nicht rechtzeitig erfolgt?

Wenn mit älterem oder zu geringem Öl gefahren wird, wird der Motor negativ belastet. Im Motor entsteht nämlich mehr Reibung, sodass die Baukomponenten im Fahrzeug schneller verschleißen. Folglich führt dies zu höherem Spritverbrauch, Abgasemission und Leistungsverlust. Weiterhin weist veraltetes Öl eine geringe Schmierfähigkeit vor. So können die Ölkanäle verstopfen und zusätzlich mit dem erhöhten Verschleiß der Motorteile droht als Folge ein Lagerschaden. Der Motor kann zudem so stark beschädigt werden, dass eine Reparatur des Motors nicht mehr möglich sein wird.

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